rier, der bereits ein Jahr nach Kriegsende zusam men mit Hubert Berke und Joseph Fa Sbender zurAIf terer Donnerstagsgesellschaft gehrte und sich schon 1949 fur eine den Malproze reflektierende Malweise entschied, siedelt Ende 1952 nach Kolum bien Liber.
Monographie und Werkverzeichnis 472 Seiten mit 90 Abbildungen und 95 Farbtafeln Mit Beitragen von Uta Gerlach Laxner, Peter Anselm Riedl, Eberhard Roters, Sabine Maja Schilling, Hans M. Schmidt und Hann Trier Hann Trier zghlt zu den wichtigsten Protagonisten der ungegenst ndlichen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Pr senz seiner Werke in groSen Mu seen und ffentlichen Geb uden sowie die zahlrei chen Ausstellungen im In und Ausland zeigen seine Bedeutung welt 0ber nationale Grenzen hinaus.Trier, der bereits ein Jahr nach Kriegsende zusam men mit Hubert Berke und Joseph FaSbender zurAIf terer Donnerstagsgesellschaft gehrte und sich schon 1949 fur eine den Malproze reflektierende Malweise entschied, siedelt Ende 1952 nach Kolum bien Liber. Der Aufenthalt in SiJdamerika gibt seiner Palette neue Impulse. Inspiriert von tropischen Tanz rhythmen entstehen Bilder voll farbig artikulierter Be wegung als Ausdruck direkten Handelns aus der er lebten Umgebung.Nach drei Jahren kehrt Trier nach Deutschland zu rock und Cibernimmt nach einer Gastdozentur in Hamburg einen Lehrstuhl an der Hochschule for Bil dende K0nste in Berlin, den er 0ber 20 Jahre inneh ilt.Zu seinen SchLilern z hlen viele heute bekannte Maler.Das beidhgndige Malen als simultan wiederholte Bewegung entwickelt sich zum Stilprinzip. Trier selbst beschreibt den GestaltungsprozeS: Malen heist in zusammenh ngendem Ablauf auf Liberschaubarer Fl che tanzen. Im FlieSen, im Staccato, im Anhalten,in der Wiederkehr der Pinselschl ge tanzt der Rhyth mus. Ich springe in ihn hinein, indem ich mit den Pin seln so tanze, dab Tanz sichtbar wird. Die Besch fligung mit italienischer und s Jddeut scher Decken und Wandmalerei fOhrt zu Bildfolgen yon schwerelosem Aufbau und als Hhepunkt die ser Schaffensperiode zu einem Auftrag fur Decken gem lde im Berliner Schlo Charlottenburg. Deren Ausf0hrung folgen weitere in der Universit t Heidel berg und in der Residenz des Deutschen Botschafters beim Heiligen Stuhl in Rom. Auch seine neueren Bil der, groSformatige Leinwandgem lde und Sequen zen, die mehrere Bilder zusammenfassen, bezeich net Hann Trier gerne als soffiti riportati , an die Wand heruntergeholte Deckenbilder.
Sabine Fehlemann
Sabine Maia Schillina
Hans M.Schmidt
Die Anfange Hann Triers in der Nachkriegszeit
Hann Trier
Die Zeit zwischen 1952 und 1957
Eberhard Roters
oder
Hann Triers Berliner Jahre
Peter Anselm Kiedl
Bildtafeln
Uta Gerlach Laxner
Bibliographie und Ausstellungsverzeichnis